Veranstalter und Tourguide

Anfang der 80er startete meine Zeit am Lenker einer Enduro. Mit dem Motorrad den Duft von "Freiheit und Abenteuer" zu inhalieren, das hatte was.  Nach vielen Geländefahrten in Deutschland und Highlighghts wie Le Touquet (Top 100) oder Gotland Grand National, bin ich in den Neunzigern vermehrt in Frankreich gefahren. Wo bei uns das Fahrerlager einer Wohnwagenburg  gleicht, buchen sich französische Endurosportler ein Zimmer mit Halbpension und sitzen abends am Tisch bei einem Glas Wein zusammen. Diese Lebensart spricht mich an.
Daneben arbeitete ich journalistisch mit Kamera und Notizblock im Off Road-Sport. Alle Wüsten-Rallyes inklusive Paris-Dakar durfte ich dabei begleiten und die Fahrkünste der Meister des Endurofahrens bewundern. 
Mitte der Neunziger organisierte ich Endurotouren für Einzylinder-Enduros im Zentralmassiv, die viele Anhänger fanden. Jedes Jahr wurden es mehr. Auf dem Höhepunkt mit drei Gruppen, übergab ich den Lenker  an einen der Tourguides und Mitfahrer der ersten Stunde. 
Als ich einmal mit einer BMW GS 80 Streckenteile der Touren abfuhr, war ich begeistert, wie entschleunigend es sein kann, mit einer Reiseenduro bzw, normalen Strassenenduro in der Natur zu wandern. Dieses Erlebnis möchte ich mit Gleichgesinnten teilen.  Dabei gebe ich gerne weiter, was ich auf zig Tausend Kilometern Gelände gelernt habe. 

1994: 3 Tage Enduro mit Suzuki DR 350 

2020: Endurowandern mit BMW GS 80